Mein Name ist Wolferl und ich bin ein Musikus
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Einlass: 14:30 Uhr
am Freitag, 25.05.2012 Rathaus Feldkirchen
eine musikalische Reise von concierto münchen
Dauer 50-60 Minuten
Für Menschen ab 4 bis über 100 Jahren

Musik des jungen Wolfgang Amadeus Mozart

Vorverkauf EUR: 8.33 zzgl. Gebühren
Beginn: 15:00 Uhr
Die Kindheit von Johannes Chrysostomus Wolfgangus Teophilus (Die Jahre 1756-1771)

Wolferl wurde am 27. Januar 1756 in Salzburg in der Getreidegasse 9 in eine musikalische Familie hineingeboren. Sein Vater Leopold, ein bekannter Geiger und Pädagoge war Hofkompositör. Wolferl hatte eine ältere Schwester, Maria Anna, genannt Nannerl (1751-1829), die bald anfing, bei Leopold Klavier zu lernen.
Wolferl wollte beim Unterricht immer dabei sein und auch selber spielen. Er war aber noch sehr klein. Er probierte und probierte, bis sein Vater bald erkannte, dass bei diesem Kind irgendetwas nicht normal war. Mit vier konnte er schon einfache Stücke nachspielen; Stücke, die Nannerl erst mit neun Jahren lernte.

Die Mozarts hatten oft Besuch und musizierten gemeinsam mit ihren Gästen. Eines Tages, bei einer Quartettprobe seines Vaters, sagte Wolferl, er wolle auch mitspielen und zwar die zweite Geige. „Du kannst doch noch nicht Geige spielen“ erwiderte sein Vater „aber ich werde es dir bald beibringen!“ fügte er noch hinzu. „Doch, ich kann!!“ sagte Wolferl entschlossen. Einer der Musiker sagte dann „Lass ihn doch ein bisschen spielen, er ist so ein nettes Kind!“ und gab ihm seine Geige, die natürlich viel zu groß für den 5jährigen Wolferl war. Wolferl nahm die Geige und begann zu spielen. Und er konnte tatsächlich spielen. Jedesmal, wenn ein falscher Ton erklang, ärgerte er sich. Er hatte sich das Geigenspiel heimlich selbst beigebracht. Alle staunten, am meisten Leopold, der sich wieder dachte, wie außergewöhnlich dieses Kind wäre. Ab diesem Tag lernte Wolferl auch noch Geige bei seinem Vater.

Eines anderen Tages erwischte ihn Leopold mit seinem Notenpapier. Er hatte darauf herumgekritzelt. Zwischen vielen Tintenflecken endeckte er aber, dass Wolferl ein kleines Klavierstück geschrieben hatte (Menuett in G-Dur). „Ich habe es selber erfunden!“ sagte Wolferl stolz. Leopold staunte wieder. “Das Kind kann noch nicht einmal lesen oder schreiben, aber er kann schon komponieren“.

Nannerl konnte inzwischen auch sehr gut Klavier spielen. Leopold wusste jetzt, dass seine Kinder etwas besonderes waren. Er entschloss sich, sie der Welt vorzustellen. Und so begann eine schöne, aber anstrengende Zeit für die Mozarts mit vielen Reisen durch ganz Europa. Die erste Reise führte die ganze Familie nach München, wo die Kinder vor dem Kurfürsten Maximilian spielten. Danach reisten sie mit der Kutsche viel weiter, nach Wien, um vor der Kaiserin Maria Theresia zu spielen. Die Mozarts veranstalteten auch dort Konzerte, die sehr schnell ausverkauft waren. Alle wollten die Wunderkinder aus Salzburg hören. Die Kinder spielten zusammen, mit verbundenen Augen oder auf einer abgedeckten Tastatur. Was der kleine Wolferl am meisten liebte, war das „Phantasieren“ -wie er das nannte-, das freie Improvisieren. Nachdem er alle Stücke gespielt hatte, die er kannte, begann er einfach zu spielen, was ihm in diesem Augenblick einfiel.

Kurz nachdem sie nach Salzburg zurückgekehrt waren, bereiteten die Mozarts sich auf eine längere und größere Fahrt durch Mitteleuropa vor. In London komponierte Wolferl seine erste Sinfonie und lernte den 30jährigen Johann Christian Bach, einen der Söhne des berühmten Johann Sebastian Bach kennen.